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Über Herbert Paatz
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Herbert Paatz (* 2. Juni 1898 in Berlin; † November 1944) war ein deutscher Journalist und Kinderbuchautor.
Sein eigentlicher Name war Herbert Fiebrandt, er wählte aber das Pseudonym Paatz, um der Zensur der Naziherrschaft zu entgehen. Sein ursprünglich aus dem Ostpreußischen (Elbing) stammender Vater war Werkmeister in einer Berliner Klavierfabrik. Zusammen mit 2 älteren Brüdern (Erich, Richard) und den jüngeren Lotte und Hans wuchs er in der Berliner Holzmarktstraße, Nähe Jannowitzbrücke auf. Er begann mit der Ausbildung als Buchbinder in einer Fabrik in Berlin-Tempelhof. 1917 verweigerte er den Wehrdienst im Ersten Weltkrieg und wurde bis Kriegsende inhaftiert. In der anschließenden Revolution 1918 engagierte er sich als Arbeiter- und Soldatenrat und wurde Mitglied der KPD. Schon während seiner Ausbildung als Sozialhelfer Anfang der zwanziger Jahre in Berlin war er engagierter Kommunist und jüngster KPD-Abgeordneter in einem Berliner Bezirksparlament. In der Abendschule machte er sein Abitur nach und studierte mit Hilfe eines Stipendiums an der Humboldt-Universität in Berlin Zoologie. In der kommunistischen "Volksgesundheit", einer damaligen Arbeiterbewegung, lernte er seine Frau Elisabeth Zoberbier (+ 1984) kennen. Bis Ende der Dreißiger Jahre schrieb er als freier Journalist zahlreiche wissenschaftliche Artikel, bis er mit Kinderbüchern, die in mehrere Sprachen (französisch, niederländisch) übersetzt wurden, großen Erfolg hatte. In der Dr.-Kleinermacher Reihe, erschienen im Ullstein Verlag, beschreibt er einen Wissenschaftler, der 2 Kinder (u. a. des Autors Sohn Dieter) mit Hilfe eines Schrumpfungsmittels durch die heimische Tier- und Pflanzenwelt führt. Die Dr.-Kleinermacher-Reihe (3 Bände):
Sein Schaffen geriet weitgehend in Vergessenheit, bis es Mitte der Achtziger Jahre neu aufgelegt wurde. Diesen Text habe ich so auch auf der deutschen Wikipedia-Seite veröffentlicht. Zum Artikel Herbert Paatz bei Wikipedia |
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